Projekt

zweite Schöpfungserzählung


Historisch-kritischer Kontext

Die zweite Schöpfungserzählung (Gen 2,5-25) entstand vermutlich zwischen 1000-700 v. Chr. da der Text vom Jahwisten geschrieben wurde und dieser wahrscheinlich am Hofe Salomos in Jerusalem lebte. Die Angabe der Flüsse deutet darauf hin, dass der Garten Eden in Mesopotamien liegt.

 

Mann steht über der Frau:

·         Vater darf die Tochter als Ehefrau verkaufen (Ex 22,15 ff)

·         Heirat ---> Der Mann ist „der Besitzer“ der Frau

·         Nur Männer dürfen sich durch Scheidebrief von ihrer Frau trennen (Dtn 24,1 f)

·         Patriarchal : Vorrechte der Männer

·         Polygamie : Vielehe nur für Männer

·         Todesstrafe für Frauen bei Ehebruch

·         Mann kann Frau als Sklavin kaufen (Ex 21,7 ff)

·         „ […] also kommt von Weibern viel Böses.“ (Sir 42,13)

 

Gleichberechtigung:

·         Es gab ebenfalls Prophetinnen

·         Frauen wurden geehrt (Spr 31,28)

·         Mann und Frau nach dem Bild Gottes

·         Gehilfin

·         Der Mann hörte auf seine Frau in der Schöpfungserzählung

·         Erbe und Leviratsgesetz

·         Beispiele aus der Bibel:

o       Spr 31,26 : Meinung der Frau wird wertgeschätzt und das was sie sagt gilt als weise

o       Restlichen Sprüche fordern die Frau auf hart zu arbeiten weil der Mann auf sie vertraut (gesamtes Kapitel heißt „Lob der tüchtigen Frau“)

o       Buch Rut

o       „das ist doch Bein von meinem Bein und Fleisch von meinem Fleisch“ (Gen 2,23) : Frau ist genau so wie der Mann und steht nicht  unter ihm

 

 

 

FAZIT:

Das religiöse Bild der Frau trug sehr zur Gleichberechtigung bei. Dennoch gibt es auch Abschnitte, in denen man klar erkennen kann, dass der Mann eine wichtigere Rolle als die Frau besitzt. Außerdem kommt es drauf an wer die Stellen verfasst hat, da es auch im Alten Testament viele bedeutsame Frauen wie Mirjam, Debora (hohe Richterin), Ester (Königin) etc. gab. Die Frau ist stark vom Mann abhängig (Leviratsgesetz) allerdings würde der Mann es nicht als seine Aufgabe betrachten sie zu beschützen, wenn er sie nicht als wichtig betrachten würde.

Letztendlich beschreibt der Autor die momentane gesellschaftliche und soziale Situation, weil Gott die Frau am Ende unter den Mann stellt. Doch die Tatsache, dass Beide vor dem Sündenfall vor Gott gleich waren zeigt eine Kritik an der gesellschaftlichen Position der Frau seiner Zeit.

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