Projekt

zweite Schöpfungserzählung


Rezeptions- und Wirkungsgeschichte der 2.Schöpfungsgeschichte

 

 

Gesellschaftlichen und Kulturellen Konsequenzen:

->Die Erschaffung der Frau aus den Rippen des Mannes wird als Unterordnung der Frau aufgefasst.  

Beispiele:

->Priester sind grundsätzlich männlich (Papst Johannes Paul II.: „die Kirche hat keinerlei Vollmacht, Frauen die Priesterweihe zu spenden, und alle Gläubigen der Kirche haben sich endgültig an diese Entscheidung zu halten “)  

->Ein Mann kann mehrere Frauen haben, umgekehrt nicht (5. Mo 21,15)

      ->Frauen werden immer schwächer und hilfloser dargestellt

      (1. Mo 3,16)

                            

 

 

->Der Sündefall wird ebenfalls auf die Frau geschoben: „Von einer Frau nahm die Sünde ihren Anfang, ihretwegen müssen wir alle sterben“ ( Sir 25,24)

 

 

->Die Werbebranche greift immer wieder auf biblische Aussagen zurück:

->Vom Baum der Erkenntnis essen; Der Adamsapfel; Im Schweiße des Angesichts

 

->Die Schlange verkörpert das versucherisch an den Menschen herantretende Böse:
„Und die Schlange war listiger als alle Tiere des Feldes, die Gott, der HERR, gemacht hatte“ (Gen 3,1) 

              Künstlerische Darstellung von Adam und Eva am Beispiel von Lucas  Cranach

 

                         Allgemeine Informationen : - gemalt ca. 1520 von Lucas Cranach

               - ist in der Renaissance entstanden

 

 

 

                         Symbolik im Bild : - Feigenblätter stehen für die schamhafte Verhüllung

        -         Apfel steht wegen seiner Süße für die Verlockung der Welt

        -         Schlange steht für das Böse und die Versuchung

        -         Hirsch steht für den Besieger der Schlangen, Beschützer des                         Baumes

        -         Hirsch ,,weint´´ weil Adam und Eva von verbotenem Baum essen

 

                         Unterschiede zum Originaltext

        -         Im Originaltext war nie die rede von einem Apfel, es war nur eine                   Frucht                                   

        -         Kein Hirsch im Originaltext

        -         Feigenblätter werden nicht im Originaltext erwähnt                                          

 

Die Situation im Bild zeigt, dass Adam und Eva schon vom Baum „genascht“ haben.

Dies lässt sich darin erkennen, dass sie mit den Feigenblättern verhüllt sind und sich über ihre Nacktheit schämen.

Des Weiteren kann man sehen, dass Adam und Eva jeweils einen Apfel in der Hand halten.

Außerdem kann man aus der Haltung Adams Armes sehen, dass er wahrscheinlich verzweifelt ist. Sein Gesicht ist auch verzerrt.

 

Nachdem sie den Apfel gegessen haben ist es Adam, der Schuldgefühle hat und nachdenklich ist. Eva ist absolut entspannt und macht sich keinerlei Sorgen. Dies kann man an ihren Gesichtern und ihrer Haltung erkennen.

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